Studium
-
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2026
-
Prüfungen und Infos
- Prüfungen
- Studienrelevante Literatur
- StV
-
Abschlussarbeiten
- abgeschlossene BA-Arbeiten
- laufende Diplom-/Masterarbeiten
- abgeschlossene Diplom-/Masterarbeiten
- laufende Dissertationsprojekte
abgeschlossene Dissertationsprojekte
-
Exkursionen
- Rom 2022
- Brüssel 2023
- Prag 2024
- Rom 2026
-
Tagungen
- Tagung zum Vermögensrecht 2021
- Symposium zum Thema „Den Glauben glaubhaft machen. Religiöse Konversion im Asylverfahren“ 2022
- Neutraler Staat? Interdisziplinäre Perspektiven auf die Autonomie von Religion, Kunst und Wissenschaft 2023
- Zukunft der Kirche in der säkulären Gesellschaft 2026
Lehrveranstaltungen Wintersemester 2026
Prof. Dr. Dr. Andreas Kowatsch
- VU Sakramentenrecht- 010043-1
- VO Grundlagen des Kirchenrechts- 010044-1
Mag.a Julia Weingartler und Mag. Alexander Muhr
- Tutorium: UE Fallösung im Sakramentenrecht- 010126-1
Hier finden Sie alle Informationen zu Prüfungen!
Grundsätzlich gilt: Die Anmeldung zu den offiziellen Prüfungsterminen erfolgt durch die Studierenden über u:space (21-7 Tage vor dem Prüfungstermin), die Reservierung eines Zeitslots für mündliche Prüfungen erfolgt via TEMPUS (ein Eintrag ist 6-2 Tage vor dem Prüfungstermin möglich). Ein Eintrag in TEMPUS ohne vorherige Anmeldung über u:space ist nicht gültig.
Die Prüfungstermine finden Sie auf u:space und im Vorlesungsverzeichnis.
Die Lehrveranstaltungsprüfungen (schriftlich und mündlich) werden in Deutsch abgehalten; auf Wunsch des Studierenden und nach Anfrage unter kirchenrecht(at)univie.ac.at kann die Prüfung auch in Englisch abgelegt werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Elzbieta Bielat unter kirchenrecht(at)univie.ac.at
Hier finden Sie weitere Informationen zur Anmeldung!
Studienrelevante Literatur
Rechtstexte
- Codex Iuris Canonici. Codex des kanonischen Rechtes. Lat.-dt. Ausgabe. Hrsg. im Auftr. der Deutschen Bischofskonferenz. 112025.
- Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium. Kodex der Kanones der Orientalischen Kirchen. Lat.-dt. Ausgabe. Hg. v. Ludger Müller – Martin Krutzler, Paderborn 2020.
Kommentare
- Münsterischer Kommentar zum Codex Iuris Canonici unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hg. v. Klaus Lüdicke, Essen seit 1985 (Loseblattsammlung).
Einführungen
- Rüdiger Althaus – Joseph Prader – Heinrich J. F. Reinhardt, Das kirchliche Eherecht in der seelsorgerischen Praxis. Orientierungshilfen für die Ehevorbereitung und Krisenberatung. Hinweise auf die Rechtsordnungen der Ostkirchen und auf das islamische Eherecht, Essen 52014.
- Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici, hg. v. Winfried Aymans – Klaus Mörsdorf, 5 Bde. Paderborn, München, Wien, Zürich 1991–2017.
- Bd. 1: Einleitende Grundfragen und allgemeine Normen
- Bd. 2: Verfassungs- und Vereinigungsrecht
- Bd. 3: Verkündigungsdienst und Heiligungsdienst
- Bd. 4: Vermögensrecht, Sanktionsrecht und Prozessrecht (Online-Zugriff über u:search)
- Bd. 5: Das kirchliche Ehenichtigkeitsverfahren nach der Reform von 2015 (Online-Zugriff über u:search)
- Herbert Kalb – Richard Potz – Brigitte Schinkele, Religionsrecht, Wien 2003.
- Norbert Lüdecke – Georg Bier (Hgg.), Das römisch-katholische Kirchenrecht. Eine Einführung, Stuttgart 2012.
- Ludger Müller – Christoph Ohly, Katholisches Kirchenrecht. Ein Studienbuch, Paderborn 22022. (Online-Zugriff über u:search)
- Ulrich Rhode, Kirchenrecht (Kohlhammer-Studienbücher Theologie 24), Stuttgart 2015.
- Daniel Tibi, Ordensrecht. Einführung in Rechtslage und Rechtsfragen. St. Ottilien 2023.
Einführungen
- Rüdiger Althaus – Joseph Prader – Heinrich J. F. Reinhardt, Das kirchliche Eherecht in der seelsorgerischen Praxis. Orientierungshilfen für die Ehevorbereitung und Krisenberatung. Hinweise auf die Rechtsordnungen der Ostkirchen und auf das islamische Eherecht, Essen 52014.
- Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici, hg. v. Winfried Aymans – Klaus Mörsdorf, 5 Bde. Paderborn, München, Wien, Zürich 1991–2017.
- Bd. 1: Einleitende Grundfragen und allgemeine Normen
- Bd. 2: Verfassungs- und Vereinigungsrecht
- Bd. 3: Verkündigungsdienst und Heiligungsdienst
- Bd. 4: Vermögensrecht, Sanktionsrecht und Prozessrecht (Online-Zugriff über u:search)
- Bd. 5: Das kirchliche Ehenichtigkeitsverfahren nach der Reform von 2015 (Online-Zugriff über u:search)
- Herbert Kalb – Richard Potz – Brigitte Schinkele, Religionsrecht, Wien 2003.
- Norbert Lüdecke – Georg Bier (Hgg.), Das römisch-katholische Kirchenrecht. Eine Einführung, Stuttgart 2012.
- Ludger Müller – Christoph Ohly, Katholisches Kirchenrecht. Ein Studienbuch, Paderborn 22022. (Online-Zugriff über u:search)
- Ulrich Rhode, Kirchenrecht (Kohlhammer-Studienbücher Theologie 24), Stuttgart 2015.
- Daniel Tibi, Ordensrecht. Einführung in Rechtslage und Rechtsfragen. St. Ottilien 2023.
Zeitschriften
- Archiv für katholisches Kirchenrecht (Online-Zugriff über u:search)
- De Processibus Matrimonialibus. Fachzeitschrift zu Fragen des kanonischen Ehe- und Prozessrechtes (im Volltext frei zugänglich)
- NomoK@non (Open-Access-Online-Journal)
- Österreichisches Archiv für Recht & Religion (Online-Zugriff über u:search)
- Zeitschrift für kanonisches Recht (Online-Open-Access-Zeitschrift)
Internetressourcen
- Kanonistische Ressourcen
Internetseite der Kanonistischen Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana - CIC mehrsprachig
CIC/1983 (aktuelle Codexversion und alle Änderungen seit 1983) in Latein, Deutsch und weiteren Sprachen - CCEO mehrsprachig
CCEO (aktuelle Codexversion und alle Änderungen seit 1990) in Latein und verschiedenen Übersetzungen - CICDIC
Deutsch-englisches Online-Wörterbuch für die Fachsprache des katholischen Kirchenrechts
Literaturrecherche
- IxTheo
internationale Bibliographie für Theologie und Religionswissenschaft - Kanonistische Bibliographie
kanonistische Bibliographie auf der Internetseite der Kanonistischen Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana
Abschlussarbeiten
- Felix Deinhofer - Eheprozesse im Wandel. Die Verfahrensordnungen des kirchlichen Ehenichtigkeitsverfahrens von Provida Mater Ecclesia (1936) bis Mitis Iudex Dominus Iesus (2015) (2020W)
- Christina Lehner - Hintergründe des österreichischen Religionsunterricht. Institutionelle und rechtliche Organisation der religiösen Bildung in der Schule (2023S)
- Julia Weingartler - Der Vernunftgebrauch im Sakramentenrecht. Mit besonderer Beachtung des Einsatzes von Sachverständigen im Ehenichtigkeitsverfahren (2020W)
- Bernadette Zettel - Der Umgang mit Beschuldigten im Bereich des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Strafrecht (2020S)
- Ursula Löttner - Zwischen Hierarchie und Partizipation: Die kanonistische Diskussion über die Rolle der Laien in kirchlichen Führungsgremien
- Bernhard Lücking - Kanonisches Recht und Legalitätsprinzip
- Rajappa Arulappa - Bonum Coniugum is one of the Ends of Marriage, but the Domestic Violence is Contra Bonum Coniugum – with special reference to Indian context.
- Tamara Engel - Die Frau als Laie. Ist innerhalb einer positiven Begriffsbestimmung ein Vorteil von Ämterbesetzungen durch Frauen zu erkennen? (2023S)
- Elias Krexner - Pfarrinkorporation und Pfarrstrukturveränderung –Erectio, suppressio et innovatio parociae incorporatae institutorum religiosorum c. 515 § 2 CIC. (2023S)
- Felix Ouédraogo - Die innere Freiheit zur Eheschließung: ergänzende Normen gemäß c. 1067 CIC für Burkina Faso (2020S)
- Alexander Muhr - Der Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien am Beispiel von Prof. Johannes Hollnsteiner (2022S)
- Thorsten Rabel - Blasphemie. Ein Grenzgang zwischen Recht und Religion (2022S)
- Julia Weingartler - Verfassungen der diözesanen Caritas-Verbände in Österreich (2024S)
- Nelson Soosai Marian SSS - Arbeitstitel: "Religious-Bishop Relationship as Context for the Entrustment of a Parish to Clerical Religious Institutes. A Particular Reference to the Congregation of the Blessed Sacrament"
- Felix Ouedraogo - Arbeitstitel: „Die universalrechtlich vorgesehenen Mitwirkungsgremien des Diözesanbischofs in der Leitung der Diözese: Gleichgewicht von bischöflicher Leitung und gemeinsamer Verantwortung“
- Victor Tamayo - Arbeitstitel: „Jurisprudential Practices of CIC/83 c. 1722: Developments and New Canonical Praxis in Cases of Clerical Misconduct"
- Alexander Muhr - Arbeitstitel: Art. 17 AEUV zwischen Anspruch und Wirklichkeit – die EuGH-Entscheidungen und ihre Konsequenzen als Prüfstein für ein nationales Religionsrecht und das interne Recht der Religionen
- Florian Pichler - Geistliche Amtsverschwiegenheit und Beichtgeheimnis im Kirchenrecht sowie im österreichischen und deutschen Religionsrecht (2023W)
Exkursionen
Das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht hat vom 11.-19. Februar 2022 in Zusammenarbeit mit dem Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der LMU München eine Exkursion nach Rom an angeboten. Vorrausetzung war die Teilnahme an dem Forschungsseminar zum Thema Struktur und Arbeitsweise der römischen Kurie, welches im Wintersemester 2021/22 thematisch in die Materie einführte.
Begleitet von Univ.-Prof. Andreas Kowatsch, Univ.-Ass. Harald Tripp und Univ.-Ass. Florian Pichler konnten 10 Studierenden Einblicke in die Tätigkeiten der römischen Kurie erhalten. Neben dem Besuch zahlreicher Organisationen des heiligen Stuhls, lockerten kurze Besuche der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms die gemeinsame Studienreise auf.
Interviewreihe unserer Besuche in Rom-Univ.-Ass. Dr. Harald Tripp im Gespräch
Religion und Politik in Europa.
Unter diesem Leitmotto bereiteten sich Studierende der Politikwissenschaften, der Rechtswissenschaften, der Philosophie und der Theologie im aktuellen Sommersemester 2023 auf ihre Exkursion vor. Der Reise ging ein Vorbereitungsseminar mit Univ.-Prof. Andreas Kowatsch und Univ.-Ass. Florian Pichler voraus. Interdisziplinäre Zugänge eröffneten den strukturierten Dialog der Europäischen Union gemäß Art. 17 AEUV mit den Religionsgemeinschaften.
Ktf goes Bruxelles.
Zwischen 07.05.2023 und 12.05.2023 wurde die Reisegruppe zusätzlich von Univ.-Prof. Alexander Filipovic und Univ.-Ass. Alexandra Palkowitsch begleitet. Neben einem Besuch im Europäischen Parlament in Brüssel bei MEP Lukas Mandl (EVP) und dem Haus der Europäischen Geschichte, empfing Johannes Morawietz als österr. Mitarbeiter der ComECE unsere Reisegruppe. Einblick in politische und caritative Interessensvertretung gaben Tobias Kutschker vom Büro des Deutschen Caritasverbandes Freiburg und Dr. Burkhard Jürgens von der Katholischen Nachrichten Agentur. Benedict Feichtner erklärte im ORF-Studio in Brüssel wie die News in unsere österreichischen öffentlich-rechtlichen Medien gelangen. Botschafter Nikolaus Marschik und Verena Seizer gaben Einblick in die Arbeit der ständigen österreichischen Vertretung bei der Europäischen Union.
Besonders gilt unser Dank der österreichischen Delegation und MEP Lukas Mandl für die gesetzliche Fördermaßnahme, die alle Teilnehmer:innen finanziell unterstützte.
Interessierte konnten unsere Reise nach Brüssel zeitnah auf dem Instagram Account der Exkursion nachverfolgen. Ebenso verfassten die Studierenden einen ausführlichen Reisebericht, welchen Sie lesen können!
Eine kleine Auswahl an Videos mit unseren Gesprächpartnern vor Ort finden Sie nun auch hier zum Nachsehen!
- Kurzinterview mit Johannes Moravitz (österr. Vertreter bei der COMECE)
- Kurzinterview mit Benedict Feichtner (ORF Büro in Brüssel)
- Kurzinterview mit Tobias Kutschka (EU-Vertretung des Deutschen Caritasverbandes)
Die Prague Dialogues on Church and State Relations finden bereits zum fünften Mal in der Hauptstadt der Tschechischen Republik statt. Veranstalter ist die Church Law Society an der Juristischen Fakultät der Prager Karls-Universität. Experten aus verschiedenen europäischen Staaten beleuchten jeweils Fragen zur rechtlichen Standortbestimmung von Religion, Recht und Staat. Die komparatistische Perspektive hilft, Stärken und Schwächen sowie Herausforderungen und Spezifika des eigenen nationalen Religionsrechts zu erhellen.
Die Exkursion schießt an das Seminar „Religionen in öffentlichen Einrichtungen?“ an und vertieft dieses. Ziel ist es, die Studierenden mit Kollegen und den Experten aus den unterschiedlichen Ländern ins Gespräch zu bringen.
Sie finden hier auch ein paar Videos zum Nachsehen!
Rom-Exkursion des Kirchenrechts und der Liturgiewissenschaft
Vom 10.–16. Mai 2026 veranstaltet das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht (Prof. DDr. Kowatsch) und der Fachbereich für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie (Prof. Dr. Feulner) eine Exkursion nach Rom. Geplant ist der Besuch zentraler römischer Dikasterien (ehemals Kongregationen), antiker und mittelalterlicher Kirchen sowie weiterer Sehenswürdigkeiten. Daneben wird auch das „Erleben Roms“ nicht zu kurz kommen.
Die Vorbesprechung zur Exkursion findet am 17. 12. 2025 um 17:00 Uhr im SR i2/i3 IITS der Katholisch-Theologischen Fakultät (Schenkenstraße 8–10; Erdgeschoß) statt.
Interessent:innen sind herzlich dazu eingeladen!
Nachtrag: den Reiseblog lesen.
Bisherige Tagungen
Tagung zum Thema „Vom Ererbten und Anvertrauten. Die kirchliche Vermögensverwaltung auf dem Prüfstand"
Am 3./4. Mai 2021 veranstaltet das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht eine Tagung zum Thema „Vom Ererbten und Anvertrauten. Die kirchliche Vermögensverwaltung auf dem Prüfstand“.
Ziel ist es, aus dem Blickwinkel unterschiedlicher fachlicher Perspektiven wissenschaftlich verantwortete Hilfestellungen für die Praxis kirchlicher Vermögensverwaltung zu entwickeln. Fragen des kirchlichen und staatlichen Rechts stehen dabei ebenso im Fokus wie theologische und ethische Zugänge. Die rechtlichen Vorgaben werden auf Ihre Praxisrelevanz und -tauglichkeit hin befragt.
Die Tagung richtet sich daher einerseits an die interessierte (ziviljuristische wie kanonistische) Fachwelt, andererseits aber auch an all jene, die als Ordinarien, Ökonom*innen, Wirtschaftsdirektor*innen und in anderen Aufgaben die kirchliche Vermögensverwaltung maßgeblich prägen.
11.Juni 2022 - 9:00 - 17:30 Uhr
in Zusammenarbeit mit em. Univ.-Prof. Richard Potz vom Institut für Rechtsphilosophie unserer Universität (vormals: Institut für Recht und Religion)
Am Samstag, den 11.Juni 2022 lud das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht gemeinsam mit em. Univ.-Prof. Richard Potz vom Institut für Rechtsphilosophie zu einem interdisziplinären Symposium zum Thema „Den Glauben glaubhaft machen. Religiöse Konversion im Asylverfahren“
Das Thema ist nicht nur vor dem Hintergrund der Asylsituation der letzten Jahre hochaktuell, sondern wirft auch ganz grundsätzliche Fragestellungen zum Verhältnis von Staat und Religion auf: Welche Rolle spielt das Glaubensbekenntnis im Asylverfahren oder wie ist ganz grundsätzlich die Glaubwürdigkeitsprüfung eines religiösen Bekenntnisses durch staatliche Behörden oder Richter zu beurteilen?
Diese Fragen wurden sowohl von praktischer als auch theoretischer Seite sowohl juristisch als auch theologisch aufbereitet. Neben Grundsatzreferaten von Prof. Dr. Winfried Kluth (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), ao. Univ.-Prof. Dr. Willibald Sandler (Universität Innsbruck) und Univ.-Prof. Andreas Kowatsch bot die Tagung auch Einblick in die Praxis. In zwei Podiumsdiskussionen sprachen einerseits Vertreter:innen verschiedener Religionsgemeinschaften sowie anderseits Mag. Nadja Lorenz – Rechtsanwältin - und Mag. Peter Nedwed– Hofrat des VwGH - über ihre Erfahrungen, Aufgabengebiete und potentielle Problemstellungen. Die Abschlussdiskussion bot allen Anwesenden die Möglichkeit und den Raum sich weitreichend auszutauschen.
Anmeldung
Sie können sich unter folgendem Link bis spätestens 10. Juni 2022 anmelden: Anmeldung zum Asylrechtssymposium.
Bei Fragen zur Anmeldung stehen wir Ihnen gerne unter zur Verfügung.
Hier finden Sie das Programm.
Pressevertreter*innen
Wir freuen uns, dass Sie mediales und journalistisches Interesse an unserer Veranstaltung zeigen. Bitte melden Sie sich dazu unter an. Weitere Details erhalten Sie anschließend direkt von uns.
Univ.-Ass. Mag. Florian Pichler moderierte den Tag. Univ.-Ass. Dr. Daniel Tibi hielt das Symposium fotografisch fest.
Von 19. bis 20. Juni fand im bereits hochsommerlich heißen Wien die vom Forschungscluster „Transformationen des Rechts in Religion und Gesellschaft“ des Forschungszentrums RaT veranstaltete Konferenz „Neutraler Staat? Interdisziplinäre Perspektiven auf die Autonomie von Religion, Kunst und Wissenschaft“ statt. Ziel der unter der Leitung von Prof. Stefan Hammer (Institut für Rechtsphilosophie) und Prof. Andreas Kowatsch (Institut für Kirchen- und Religionsrecht) organisierten Veranstaltung war es, Expert*innen aus den drei Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen und einen Einblick in aktuelle Debatten und Probleme zu bieten. Was alle miteinander verbindet, ist ihr Autonomieanspruch und das daraus resultierende, spannungsreiche Verhältnis zum Staat (ein besonders virulentes Beispiel hierfür bilden die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie der letzten Jahre).
Durch diese Konstellation wird ein breiter Raum an Fragen eröffnet, dem sich die Beiträge zur Konferenz aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu nähern versuchten: Während sich manche Beiträge den Autonomieansprüchen und den sich daraus ergebenden alten und neuen Herausforderungen aus der Innenperspektive der jeweiligen Sphären widmeten, machten sich andere auf die Suche nach Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den unterschiedlichen Bereichen. Einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz bildete die juristische Sicht auf den titelgebenden Begriff der staatlichen Neutralität. Zum Abschluss diskutierten Vertreter*innen aus den unterschiedlichen Bereichen die aktuellen Herausforderungen und Probleme aus der Sicht der Alltagspraxis.
Aus den vielen kenntnisreichen Beiträgen und der angeregt geführten Diskussion gingen vor allem zwei Punkte als entscheidend hervor: Erstens ist unter den aktuellen rechtlichen und sozialen Bedingungen Skepsis bezüglich der Möglichkeiten religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates angebracht. Zweitens ist eine Krise des Autonomieanspruchs der verschiedenen Bereiche, insbesondere jedoch der Wissenschaft, zu konstatieren: Die Selbstbestimmung gerät unter den zunehmenden ökonomisch-politischen Abhängigkeiten zusehends unter Druck. Dies führt vor Augen, wie wichtig es ist, die Begriffe der Autonomie und Neutralität stets von Neuem kritisch zu befragen.
Mit Vorträgen von: Jakob Deibl, Marie-Luisa Frick, Marcello Neri, Reinhold Esterbauer, Stefan Hammer, Astrid Mattes, Markus Müller, Andreas Kowatsch; Podiumsdiskussion mit: Cornelia Offergeld, Imet Mehmedi, Dieter Beck; moderiert von Katharina Limacher.
Die Beiträge der Konferenz werden in einem Band der RaT-Printreihe erscheinen. Das Programm der Konferenz findet sich hier.
Kirchenrechtliche Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse
14. Deutsch-Österreichische Kirchenrechtstagung am 23. - 25. Februar 2026
Bereits zum 14. Mal widmet sich die diesmal in Wien stattfindende „Deutsch-Österreichische Kirchenrechtstagung“ aktuellen Fragen des Kirchenrechts und bietet ein Podium für den Austausch zwischen Wissenschaft, Studium und Praxis.
Angesichts der multiplen gegenwärtigen, epochalen Transformationsprozesse stellt sich die Frage, wie das Kirchenrecht dazu beitragen kann, das kirchliche Leben in der Spannung zwischen Identität (Tradition) und Relevanz (aktuelle Fragen), zwischen weltkirchlicher Universalität und ortskirchlicher Partikularität zu fördern. Die thematische Vielfalt der Vorträge deutet einerseits die Größe der Herausforderungen an, andererseits beweist sie aber auch die Aktualität kirchenrechtlicher Fragestellungen.
Die Tagung legt großen Wert auf den Austausch zwischen den Disziplinen und unter den Teilnehmenden. Daher sind auch Vortragende aus relevanten Nachbardisziplinen und der kirchlichen Praxis eingeladen. Nach den Referaten besteht ausgiebig Gelegenheit zur Diskussion. Die Arbeitsgruppen, die Ihnen zur Auswahl stehen, vertiefen die Fragestellungen und konkretisieren sie mit Blick auf die Praxis. Eine Podiumsdiskussion öffnet die Thematik für ein breiteres interessiertes Publikum.