Information zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen

Die Lehrveranstaltungen im Wintersemester werden präsent geplant. Etwaige hygienespezifische Adaptierungen oder ein Umstieg auf digitale Lehre wird situationsangepasst im Bedarfsfall via u:find und Moodle verlautbart.

Die Prüfungen im kommenden Sommersemester finden entsprechend der Ankündigungen auf u:find schriftlich oder mündlich unter Einhaltung der hygienespezifischen Richtlinien zu den angegebenen Terminen in Präsenz statt. Etwaige notwendige Änderungen werden im Bedarfsfall via u:find mitgeteilt.

Meldung von COVID-19 Verdachtsfällen für Studierende

Sehr geehrte Studierende, sollten Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein bzw. bereits einen positiven Test vorliegen haben, kontaktieren Sie bitte umgehend den zentralen Service-Desk der Universität Wien und melden Sie über diese Webmaske den Fall ein.

Link zum Service Desk

Prof. Andreas Kowatsch im Gespräch in Ö1-Sendung "Logos" zum Thema "Religionen und Staat in Österreich"

Die Ö1-Sendung Logos beschäftigte sich am 26. November 2022 mit dem Thema "Religionen und Staat in Österreich" und beleuchtet hierbei die Grundlagen des österreichischen Religionsrecht im Hinlick auf die gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften, staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaften und religiösen Vereine. Prof. Kowatsch wurde hierbei um seine Expertise zum österreichischen Religionsrecht befragt.

Die Sendung können Sie 7 Tage nach Ausstrahlung online hier nachhören.


Semestereröffnungsgottesdienst zum Dies Facultatis am 17. Oktober 2022

(c) Katholisch Theologische Fakultät

Predigt von Univ.-Prof. Andreas Kowatsch  in Vertretung für S. Em. Christoph Kardinal Schönborn, Großkanzler der Katholisch Theologischen Fakultät Wien

Die Predigt des heutigen Semestereröffnungsgottesdienst zum Dies Facultatis von Prof. Kowatsch finden Sie hier zum Nachlesen.


Blockseminar zum Thema "Antidiskriminierung - Religion und Weltanschauung"

in Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Im kommenden Semester bietet Univ.-Prof. Andreas Kowatsch gemeinsam mit Univ.-Prof. Mazal (Institut für Arbeits- und Sozialrecht) ein Seminar zum Thema "Antidiskriminierung - Religion und Weltanschauung" an. Dieses steht auch Studierenden der katholisch-theologischen Fakultät offen und kann angerechnet werden sofern eine Seminararbeit verfasst wurde.

Religion und Arbeitswelt sind auf den ersten Blick getrennte Bereiche mit eigenen Logiken. Dennoch ergeben sich vielfältige, mitunter auch spannungsreiche Berührungspunkte. In den Betrieben begegnen einander religiöse und nichtreligiöse Menschen. Die einen wollen auch während der Arbeit identitätsstiftende religiöse Gebote beachten (zB das Tragen religiöser Kopfbedeckungen oder religiöser Zeichen), die anderen sehen sich in ihrer negativen Religionsfreiheit verletzt. Feiertage sind in Österreich großteils christlich konnotiert. Das religiöse Bekenntnis darf prinzipiell kein Grund sein, bei einer Stellenbesetzung oder im Beruf übergangen oder schlechter gestellt zu werden. Nicht zuletzt sind die Religionsgesellschaften, allen voran die Katholische Kirche, selbst bedeutende Arbeitgeber. Gilt für die Mitarbeitenden der Kirchen ein anderes Arbeitsrecht? Diese und andere Fragen werden im Seminar nach den Interessenslagen der Studierenden vertieft.

Die Vorbesprechung findet am Donnerstag, den 13. Okt. 2022 um 14:30 Uhr, am Institut für Arbeits- und Sozialrecht im im Institut Zi 001, Schenkenstraße 8-10 statt. Bitte melden Sie sich für die Lehrveranstaltung, wie gewohnt, über u:space in der Anmeldephase an.


NEUERSCHEINUNG - Andreas Kowatsch (Hsg.), Vom Ererbten und Anvertrauten Die kirchliche Vermögensverwaltung auf dem Prüfstand

(c) Eos Verlag

2022 - EOS Verlag
ISBN 978-3-8306-8126-7

Dieser Sammelband mit Beiträgen der Tagung „Vom Ererbten und Anvertrauten. Die kirchliche Vermögensverwaltung auf dem Prüfstand" im Mai 2021 thematisiert aus kirchenrechtlicher Sicht aktuelle Anfragen an die Vermögensverwaltung. Die Rolle des Diözesanökonomen und Kontrollmechanismen in der diözesanen und pfarrlichen Verwaltung stehen ebenso im Fokus wie eine ausführliche Darlegung des Unterhalts der Weltpriester im kirchlichen und staatlichen (österreichischen) Recht. Beiträge zu den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie bzw. zur Begleitung alternder Ordensgemeinschaften werden durch Überlegungen zu ethischen Fragen bei Anlagenentscheidungen abgerundet.

Univ.-Prof. Andreas Kowatsch widmete sich in seinem Beitrag dem Thema der honesta sustentatio - dem angemessenen Unterhalt - für Weltpriester im kirchlichen sowie staatlichen (österreichischen) Recht. 


Was steht eigentlich in den religionsrechtlichen Gesetzen? Zwischen der Republik Österreich und dem Heiligen Stuhl sind derzeit drei Konkordate, also völkerrechtliche Verträge, in Kraft. Eine Vielzahl von staatlichen Gesetzen ergänzen diese Bestimmungen.Im Rahmen des SE "010097 SE Guided Reading: Das rechtliche Verhältnis von Staat und Kirche in Österreich (2022S)" in Form eines Guided Reading erarbeiten sich Lehrende und Studierende der Fachtheologie, der Religionspädagogik, der Geschichte und der Rechtswissenschaften in diesem Semester die wissenschaftliche Materie.

Am 28. April 2022 empfing uns P. Thomas Figl CO in Vertretung des Apost. Nuntius Erzbischof Pedro Quintana Lopez in den Räumen der päpstlichen Nuntiatur in Wien. Bei einem herzlichen Empfang konnten wir Fragen zum Arbeitsalltag und kirchen- und religionsrechtlichen Problemen stellen. Eine Führung durch die Repräsentationsräume rahmte den Lehrausgang. Außerdem führte Univ.-Ass. Harald Tripp ein kurzes Gespräch mit P. Thomas Figl CO über die Tätigkeiten der päpstlichen Nuntiatur in Wien, welches wir Ihnen hier zum Nachsehen zur Verfügung stellen.

Univ.-Ass. Harald Tripp im Gespräch mit P. Thomas Figl CO

© Florian Pichler

Von 11.-19. Februar befanden sich Univ.-Prof. Andreas Kowatsch, Univ.-Ass. Harald Tripp und Univ.-Ass. Florian Pichler mit 10 Studierenden auf einer Exkursion in Rom. Diese wurde gemeinsam mit dem Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der LMU München organisiert und bot Studierenden die Möglichkeit einen Einblick in die Tätigkeiten der römischen Kurie zu erhaschen. Neben dem Besuch zahlreicher Organisationen des heiligen Stuhls, lockerten kurze Besuche der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms die gemeinsame Studienreise auf.

Ebenso entstanden im Zuge unseres Besuchs im Rom einige kleine Videos, welche wir Ihnen hier zum Nachsehen zur Verfügung stellen. 

Univ.-Ass. Harald Tripp im Gespräch mit Botschafterin Dr. Franziska Honsowitz-Friessnigg

Weitere Videos sowie einige Highlights, welche von unseren Mitarbeitern vor Ort fotografisch festgehalten wurden, finden Sie hier.


KARDINAL-INNITZER-FÖRDERUNGSPREIS 2020 für Univ.-Prof. Andreas Kowatsch

Das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht freut sich bekannt geben zu dürfen, dass Univ.-Prof. Andreas Kowatsch am 6. November 2021 von Kardinal Dr. Christoph Schönborn mit dem KARDINAL-INNITZER-FÖRDERUNGSPREIS 2020 ausgezeichnet wurde.

Die Preisverleihung musste coronabedingt verschoben werden, und fand daher mit einem Jahr Verspätung statt. Dementsprechend umfasste die diesjährige Preisverleihung im Wiener Erzbischöflichen Palais die Preisträger*innen von 2021 und 2020.

Foto: Brigitte Ngo Van-Wagner

News & Events

Wir freuen uns Sie zu einem öffentlichen Gastvortrag von Prof. Dr. Myriam Wijlens (Universität Erfurt) am Montag, den 12. Dezember 2022 um 16:45, Universität Wien, Hauptgebäude, Kardinal König Saal (Hörsaal 6, Tiefparterre, Stiege 9, Hof 5), einzuladen zu dürfen. Das momentane „Megathema“ Synodalität hat viele unterschiedliche Aspekte. Theologische Erkenntnis ist aber kaum in einem anderen Bereich so sehr auf verlässliche Strukturen angewiesen wie hier. Frau Prof. Wijlens ist als kirchenrechtliche Beraterin (Konsultorin) der Bischofssynode ganz nah am gegenwärtigen synodalen Prozess der Weltkirche und am Papst. 

Der Gastvortrag findet im Rahmen des Seminars "Synodalität im Kirchenrecht - Seminar zum synodalen Prozess der Weltkirche" statt. Er ist jedoch öffentlich und ohne Anmeldung besuchbar.


(c) Joseph Krpelan - der Knopfdrücker

Am 12. Oktober lud die Katholisch-Theologische Fakultät nach mehrfacher COVID-19 bedingter Verschiebungen zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Andrea Kowatsch. Nach Begrüßungsworten durch die Vizerektorin Christa Schnabl und Dekanin Andrea Lehner-Hartmann widmete sich Andreas Kowatsch dem höchstaktuellen Thema "Religionsfreiheit in Zeiten der Pandemie?Anmerkungen aus der Sicht des Religionsrechts und des Kirchenrechts". 

Wir freuen uns Ihnen eine Aufzeichnung der Antrittsvorlesung zum Nachsehen zur Verfügung stellen zu können. Diese finden Sie hier.


Anmeldung verlängert bis 6. November 2022

In einer Rede im Jahr 2016 bezeichnete Papst Franziskus Europa als „Heimat der Menschenrechte“. Angesichts der vielen Krisen und Herausforderungen der heutigen Zeit, wird dieses Bild von Europa als eine einheitliche Wertegemeinschaft immer häufiger hinterfragt. Das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht und der Fachbereich Sozialethik des Instituts für Systematische Theologie und Ethik möchte sich daher im Rahmen einer Exkursion gemeinsam mit Ihnen vor Ort auf Spurensuche nach den institutionellen, rechtlichen und ethischen Grundpfeilern Europas begeben. Die Exkursion, die uns nach Brüssel führen wird, ist für den Zeitraum 07.-12.05.2023 geplant.

Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie in einer Informationsmappe  zusammenfasst. Die Exkursion wird durch einen großzügigen finanziellen Zuschuss der  österreichischen Delegation in Brüssel unterstützt. 

Sie können sich bis 10. Oktober 2022 unter kirchenrecht@univie.ac.at anmelden. Bei mehr als 26 Anmeldungen wird eine Warteliste erstellt.


im Podcast "Diesseits von Eden" vom 27. Juli 2022  

Initiiert durch unser Symposium zum Thema "Den Glauben glaubhaft machen. Religiöse Konversion im Asylverfahren“ sprach Dr. Henning Klingen mit Univ. Prof. Andreas Kowatsch sowie Univ.-Prof. Sabine Konrad, Leiterin des Grazer Instituts für Kanonisches Recht, sowie mit dem Innsbrucker Dogmatiker Professor Willibald Sandler über die komplexe Frage, wie man mit Konversionen im Asylverfahren umzugehen hat. Denn religiöse Verfolgung zählt zu den zentralen Flucht- und Asylgründen. Doch wie soll, wie kann der weltanschaulich neutrale Rechtsstaat über religiöse Überzeugungen urteilen?

Sie können den Podcast hier in voller Länge nachhören.


Am Samstag, den 11. Juni 2022 lud das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht gemeinsam mit em. Univ.-Prof. Richard Potz vom Institut für Rechtsphilosophie zu einem interdisziplinären Symposium zum Thema „Den Glauben glaubhaft machen. Religiöse Konversion im Asylverfahren“

Das Thema ist nicht nur vor dem Hintergrund der Asylsituation der letzten Jahre hochaktuell, sondern wirft auch ganz grundsätzliche Fragestellungen zum Verhältnis von Staat und Religion auf. Dementsprechend beleuchtete die Tagung u.a. Fragen des Glaubensbekenntnisses im Asylverfahren und rechtliche Grundsatzfragen etwa zu Glaubwürdigkeitsprüfungen eines religiösen Bekenntnisses durch staatliche Behörden oder Richter.

Neben den Vorträgen von Prof. Dr. Winfried Kluth (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), ao. Univ.-Prof. Dr. Willibald Sandler (Universität Innsbruck) und Univ.-Prof. Andreas Kowatsch erhielten die Teilnehmer:innen durch die Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften, sowie einem Gespräch von Hofrat Mag. Nedwed und Rechtsanwälting Mag. Lorenz Einblicke in die Praxis. 

Das ausführliche Programm sowie weitere Fotos der Tagung finden Sie hier.

(c) Daniel Tibi


Besuch der österr. Bischofskonferenz im Mai 2022 durch Studierende des Instituts

Am Mittwoch, den 18.05.2022 besuchte die Teilnehmer:innengruppe des SE "010097 SE Guided Reading: Das rechtliche Verhältnis von Staat und Kirche in Österreich (2022S)" unter Univ.-Prof. Andreas Kowatsch, Univ.-Ass. Harald Tripp und Univ.-Ass. Florian Pichler das Büro und den Generalsekretär der österr. Bischofskonferenz. Nach einem Arbeitsgespräch mit dem Generalsekretär führte uns der stellvertr. Rentmeister Ing. Klaban durch die festlichen Räume des Palais (siehe die Bilder).

(c) Florian Pichler.

Erzbischöflicher Konsistorialsaal mit Blick zum Stephansplatz. Das Bild wurde 1938 von Hitlerjungen zerstört und mahnt unrestauriert an die Ereignisse des Sturms auf das Palais nach dem Rosenkranzfest

Mehr Eindrücke des Besuches finden Sie hier.


Sekretariat Öffnungszeiten

Unser Sekretariat ist für Sie zu folgenden Zeiten geöffnet:

Di  10-12 Uhr

Do 10-12 Uhr und 16-18 Uhr 

Bitte melden Sie sich vorher telefonisch unter +43-1-4277-30341 oder per Mail an.  Sie können Ihr Anliegen auch per E-Mail an kirchenrecht@univie.ac.at senden.

Glosse des Bernardo da Parma zu den Dekretalen Gregor IX. (Quelle: Nicolás Alvarez de las Asturias)

Glosse des Bernardo da Parma zu den Dekretalen Gregor IX. (Quelle: Nicolás Alvarez de las Asturias)